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Voll motiviert unter der Bundeshauskuppel

Der AZ-Journalist unterstellt mir, ich hätte eine NR-Liste um mich herum gebastelt und sie mit dem Namen «Team65+» versehen. Fälscher und despektierlicher geht es wirklich nicht mehr! Richtig ist, dass ein 3-köpfiges Kernteam seit etwa einem halben Jahr intensiv darauf hinarbeitet, dass in der Volkskammer Nationalrat auch in der nächsten Legislaturperiode das ganze Volk und damit auch Senioren aus dem Aargau vertreten sind. Das ist unser direkt-demokratisches Grundanliegen. Es soll doch nicht sein, dass eine 61-jährige Kollegin nun älteste Aargauer Kandidatin ist, auf die Jahrgänge darüber aber 30 Prozent der Stimmberechtigten entfallen. Da haben die etablierten Parteien schlicht versagt. Wir sehen uns demgegenüber als unabhängige Bewegung und jeder von uns war gehalten, ihr einen Namen zu geben. Mein Vorschlag war «Senioren en marche». Durchgesetzt hat sich dann aber «TEAM65+». Anmassend dazu die links-grüne Reaktion aus der Bäderstadt, der Name «Team» sei lokal-politisch bereits belegt. Niemand hat Exklusivanspruch auf einen allgemein geläufigen Begriff, wie auch niemand daran Anstoss nimmt, dass es mehr als eine «Volkspartei» im Land gibt.

Und wer im linken Spektrum daran zweifelt, ob man auch nach 30 Jahren noch voll motiviert unter der Bundeskuppel politisieren kann, der möge sich mal mit meinem St.Galler SP-Parlamentskollegen Paul Rechsteiner in Verbindung setzen. Er ist anderthalb Jahre länger als ich in Bern und kandidiert erneut …

 

Maximilian Reimann, Nationalrat SVP, Gipf-Oberfrick
26. März 2019

 

(Dieser Beitrag wurde als Reaktion auf den Artikel vom 23. März 2019 in der «Schweiz am Sonntag»verfasst.)

 

Siehe auch hier:
Blog-Beitrag im Forum von TEAM65+ vom 26. März 2019