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Meine neue parlamentarische Initiative:

Negativzinsen der Nationalbank sollen der Altersvorsorge zugutekommen.

Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung des TEAM65+ vom 19.9.2019

Aktuell

PERSPECTIVE CH – das Forum für Weltoffenheit und Souveränität – gibt seine Wahlempfehlung zu meiner Person ab.

So schätze ich meine Wahlchancen ein - Kommentar in der AZ vom 24.8.2019

Meine Parole zum 19.5.2019:
JA zur AHV-Steuervorlage!

Wie sinnvoll ist die "parlamentarische Altersguillotine"? – Artikel im Journal 21 vom 12.5.2019

Wie lange noch mit 70 zum Medizinalcheck?

Altersvorsorge - Empfangsgebühren - Olympia-Milliarde

Wessen Interessen vertreten die Seniorenverbände?


Politische Haltung

logo Perspective CHlogo Perspective CHWahlempfehlung

Ich danke PERSPECTIVE CH, dem Forum für Weltoffenheit und Souveränität, für die Wahlempfehlung meiner Person zur Fortsetzung meines Engagements im Nationalrat.

Lassen Sie uns am 20. Oktober 2019 der Schweiz eine Perspektive geben, die auch die Seniorinnen und Senioren angemessen berücksichtigt. Immerhin sieht die Perspektive so aus, dass in der Bevölkerung die Über-65-Jährigen prozentual stark zulegen werden.

Darum stelle ich mich mit dem TEAM65+ erneut zur Wahl.

Wessen Interessen vertreten die Seniorenverbände?

Unbestritten ist, dass jene Leute, die bereits im AHV-Alter stehen, bei einer Annahme der Vorlage zu den Verlierern gehören. Im Gegensatz zu den Neurentnern erhalten sie keine 70 Franken mehr pro Monat, dürfen aber munter höhere Mehrwertsteuern bezahlen. Unter dem Strich wird ihnen also weniger verbleiben als heute. Deshalb begreifen es viele Altrentner nicht, dass ein grosser Teil der Seniorenverbände die Ja-Parole beschlossen hat und damit andere als ihre eigenen Interessen vertreten.

Nicht so allerdings der VAAS, die Vereinigung Aktiver Aargauer Senioren, der sich neutral verhält und Stimmfreigabe beschlossen hat. Eigentlich hätte der VAAS auch von der Pro Senectute, der grössten Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen in der Schweiz, mehr Zurückhaltung in dieser äusserst umstrittenen Vorlage erwartet. Aber die politische Konstellation an der Spitze von Pro Senectute hat zur Ja-Parole geführt. Und so war es auch bei den meisten anderen Seniorenverbänden, wo die Führungs- und Entscheidungsgremien mehrheitlich im Mitte/Links-Lager verankert sind. Parteipolitische Interessen wurden den Sachinteressen vorangestellt.

Für mich ist und bleibt es aber unsinnig, jedem Neurentner, ob er es nötig hat oder nicht, jährlich 840 Franken mehr an AHV-Rente zu überweisen als bedürftigen Mitmenschen, die bereits im AHV-Alter stehen. Und das erst noch von den Jungen mittels höheren Lohnabzügen finanzieren zu lassen!

Mit einem Nein zu einer solch fragwürdigen Zweiklassen-Gesellschaft öffnen wir am 24. September die Tür zu einer gerechteren Neuvorlage.

Maximilian Reimann, Nationalrat SVP, Gipf-Oberfrick

6. September 2017