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Meine neue parlamentarische Initiative:

Negativzinsen der Nationalbank sollen der Altersvorsorge zugutekommen.

Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung des TEAM65+ vom 19.9.2019

Aktuell

PERSPECTIVE CH – das Forum für Weltoffenheit und Souveränität – gibt seine Wahlempfehlung zu meiner Person ab.

Kampf dem internationalen Schlepper-Unwesen! – Votum an der OSZE-Tagung, Okt. 2019, Marokko

So schätze ich meine Wahlchancen ein - Kommentar in der AZ vom 24.8.2019

Meine Parole zum 19.5.2019:
JA zur AHV-Steuervorlage!

Wie sinnvoll ist die "parlamentarische Altersguillotine"? – Artikel im Journal 21 vom 12.5.2019

Altersvorsorge - Empfangsgebühren - Olympia-Milliarde

Wessen Interessen vertreten die Seniorenverbände?


Politische Haltung

Hat die Börse immer Recht?

Geldratgeber vom 26. Februar 2014

Um diese Frage kommen wir aus aktuellem Anlass nicht herum; und diesen Anlass gibt uns das Ja des Schweizervolkes vom 9. Februar zur Zuwanderungsinitiative. Bekanntlich wurde die Initiative von praktisch allen Wirtschaftsverbänden bekämpft. Mit grossem finanziellem Aufwand wurde dem Volk plastisch das Bild vom fruchtbaren Apfelbaum vor Augen geführt, der nun gewissenlos umgelegt wird. Eigentlich hätte die Schweizer Aktienbörse am 10. Februar negativ auf das Abstimmungsergebnis reagieren müssen. Das Gegenteil war der Fall.

Parallele zum EWR-Nein von 1992

Ich erinnere mich noch bestens an die verbalen Schlachten, die im Hinblick auf die EWR-Abstimmung von 1992 in unserem Land geschlagen wurden und insbesondere an die Aussage das damaligen (und auch noch heutigen) PR-Gurus Klaus J. Stöhlker. Er sagte wörtlich, wenn die Schweiz den EWR ablehnt, verkaufe er am nächsten Tag alle Schweizer Aktien. Hoffentlich hatte er es nicht getan, denn das Nein zum EWR legte den Grundstein zu einem Bilateralismus zwischen der Schweiz und der EU, auf dem unsere Wirtschaft echt prosperieren konnte. Das konnte man am 7. Dezember 1992 natürlich noch nicht absehen. Aber die Börse, die kein Jota nachgab, hatte auch damals den richtigen Riecher.

Produktivitätssteigerung dank weniger Zuwanderung?

Gleiches Bild ab dem 10. Februar 2014! Die Schweizer Aktienbörse tauchte nicht im Geringsten ab, obwohl die Medien im In- und Ausland den Volksentscheid dramatisierten. In der Woche danach legte der SMI, dem unsere Exportschwergewichte angehören, um 1,2 % zu, der breiter abgestützte SPI-Index gar um 1,3 %. Das war fürwahr „starker Tobak“ für die Nein-Sager und Säbelrassler vom Dienst. Natürlich weiss niemand, wie es weiter geht. Ich persönlich rate zur Gewinnabsicherung, aber nicht wegen dem Ja vom 9. Februar, sondern weil der globale Trend allmählich kippen könnte. Nicht auszuschliessen ist, dass die schweizerische Wirtschaft nun zu einer Produktivitätssteigerung ohne Zuwanderung im bisherigen Stil ansetzt. Dann läge die Börse auch in dieser Hinsicht wieder richtig!

von Maximilian Reimann