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Bundesrat fordert unsinnige Quoten-Regel

Schweizerische Unternehmen liegen weltweit gut auf Kurs. Deshalb auch eben meine Empfehlung für schweizerische Blue-Chips, allerdings verbunden mit der nötigen Vorsicht. Aber eine Novartis, Roche oder Nestlé haben es nicht zuletzt deshalb an die Weltspitze ihrer Branchen geschafft, weil sie gut geführt sind. Seine Führung bestimmt das Unternehmen selber. Da hat der Staat nun nichts zu suchen. Es müssen die besten Leute sein, ungeachtet ihres Geschlechts.

Was der Bundesrat in alter Besetzung in einer seiner letzten Sitzungen des alten Jahres beschlossen hat, spottet diesem Prinzip. Er hat eine neue Aktienrechtsrevision aufgegleist und darin Geschlechterquoten für die Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen grösserer börsenkotierter Unternehmen gefordert. 30 % Frauen müssen es jeweils sein. Ist ein Unternehmen dazu nicht in der Lage, muss es das gegenüber dem Staat mittels detailliertem Bericht begründen. Das ist natürlich „höherer Unsinn“, dem das neu gewählte Parlament – insbesondere in seiner Zusammensetzung im Nationalrat – niemals folgen wird. Die Wette gilt!

28.01.2016

Maximilian Reimann