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Grüner Affront gegenüber den AHV-Bezügern

Erstaunlich! Die beiden grünen Parteien im Bundesparlament lehnen hochkant die Kombi-Vorlage vom 19. Mai ab, die dem AHV-Fonds eine dringend erforderliche jährliche Finanzspritze von 2 Milliarden Franken bringen würde. Sie führen zwar unterschiedliche Gründe ins Feld. Den sozialistischen Grünen der GPS passt die Steuerkomponente nicht, die liberalen Grünen von der GLP sehen darin einen Angriff auf den sog. Generationenvertrag. Aber ein Nein ist ein Nein, und das empfindet ein Grossteil der heutigen und künftigen AHV-Bezüger ihnen gegenüber als politischen Affront. Man kann doch nicht ständig das Lied vom Demografie-bedingten Grounding der AHV absingen, aber dann schroff Nein sagen, wenn die eidg. Räte eine jährliche Finanzspritze zu deren Sicherung beschlossen haben. Natürlich bedarf es noch weiterer Massnahmen zur Stabilisierung unseres wichtigsten Altersvorsorge-Werkes und diese sind bereits aufgegleist. Aber was man hat, das hat man. Und deshalb gibt es aus politischer Sicht der älteren Jahrgänge zum vernünftigen Kompromiss betreffend AHV-Finanzierung und Steuervorlage am 19. Mai nur eines, nämlich ein klares Ja!


Maximilian Reimann, Nationalrat SVP, Gipf-Oberfrick

9. April 2019

 

Siehe auch hier:
Blog-Beitrag im Forum von TEAM65+ vom 9. April 2019