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Die infame Mär der Gripen-Gegner

Als wichtigstes Argument gegen die Modernisierung unserer Luftwaffe werden von den Gegnern die Finanzen ins Feld geführt. An Dutzenden von Beispielen wird aufgetischt, wie man die drei Milliarden doch sinnvoller investieren könne, für Bildung, Forschung oder den öffentlichen Verkehr, gegen die Armut im In- und Ausland usw. Wer so argumentiert, hat die Vorlage nicht gelesen oder verdreht sie bösartig.

Fakt ist, dass während den nächsten 10 Jahren jährlich 300 Millionen des ordentlichen Armeebudgets in den Gripen-Fonds gehen. Zudem werden 2,5 Milliarden durch Gegenschäfte Schwedens mit der Schweizer Industrie kompensiert. Für etwas anderes stehen diese Mittel nicht zur Verfügung!

Noch ist ewiger Frieden nirgends in Sicht. Im Gegenteil, nur zwei, drei Flugstunden ausserhalb der Schweiz sind bewaffnete Konflikte im Gang. Für mich sind die Gripen-Millionen folglich wie eine Versicherungsprämie. Sie sind der Luftschild unserer Landesverteidigung nach oben. Hoffentlich brauchen wir sie, wie die Einbruchs- oder Diebstahlversicherung, nie! Sollte es aber brenzlig werden, dann sind wir froh, dass wir über so ein Abwehrinstrument verfügen!

Maximilian Reimann, Nationalrat, Gipf-Oberfrick

23.04.2014